Die Arbeit beschreibt, dass herkömmliche multimodale Schmerztherapien – meist Gruppenprogramme über mehrere Wochen mit aktivierenden Übungen – bei Menschen mit postviralen Syndromen wie ME/CFS problematisch sein können, weil diese Patienten bereits bei geringer Belastung nach Anstrengung eine stark verschlechternde Erschöpfung (postexertional malaise, PEM) erleben. Die Autor*innen haben die vorhandene Literatur zu Schmerztherapie und PEM zusammengefasst und ein Modell für eine Tagesklinik‑Behandlung entwickelt, das interdisziplinär (Physiotherapie, Psychologie, Schmerzmedizin) arbeitet, aber die Belastungsgrenze jedes Einzelnen streng beachtet. Ziel ist, Schmerzen zu lindern, ohne die Patienten durch körperliche oder psychische Überforderung zu verschlechtern. Das Konzept ist bislang nur als Pilot‑Projekt beschrieben, es gibt noch keine randomisierten Studien, die Wirksamkeit oder Sicherheit belegen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s00482-023-00761-2).