Die Studie untersuchte 106 Menschen mit anhaltender Müdigkeit nach einer COVID-19-Infektion (Post-COVID-Syndrom, PCS) über einen Zeitraum von bis zu 20 Monaten. Dabei wurde unterschieden zwischen Betroffenen, die nur allgemeine PCS-Symptome hatten, und solchen, die zusätzlich die Kriterien für das chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS) nach den kanadischen Leitlinien erfüllten (PCS-ME/CFS). Gemessen wurden Symptomschwere, Handkraft, Herz-Kreislauf-Funktion und Blutwerte. Ergebnis: Bei der PCS-ME/CFS-Gruppe blieben die Symptome wie extreme Müdigkeit und Verschlechterung nach Belastung (post-exertionale Malaise, PEM) über die gesamte Dauer stark ausgeprägt, während bei der reinen PCS-Gruppe eine allgemeine Besserung zu sehen war. Entzündungsmarker gingen in beiden Gruppen zurück, aber bestimmte Antikörper (antinukleare Antikörper) blieben bestehen. Eine schwache Handkraft zu Beginn war mit einem längeren Krankheitsverlauf verbunden, besonders bei PCS-ME/CFS. Die Studie zeigt, dass Post-COVID-Syndrom lange andauern kann und bei einigen Betroffenen dem ME/CFS entspricht. Sie ist beobachtend und basiert auf einer mittelgroßen Gruppe, daher keine endgültigen Schlussfolgerungen für alle Fäll
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.eclinm.2023.102146).