Die Leitlinie fasst den aktuellen Wissensstand zu lang anhaltenden Beschwerden nach Virusinfektionen zusammen, insbesondere nach einer COVID-19-Erkrankung (Long COVID). Sie richtet sich an Hausärztinnen und Hausärzte und soll ihnen helfen, solche Fälle früh zu erkennen, andere Ursachen auszuschließen und Betroffene sinnvoll zu betreuen. Dabei wird erklärt, dass es sich um eine 'lebendige' Leitlinie handelt, die regelmäßig aktualisiert wird, weil das Wissen noch im Entstehen ist. Es geht um Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder Atemnot, die Wochen oder Monate nach der Infektion anhalten können. Die Leitlinie nennt keine konkreten Heilmethoden, sondern betont, dass individuelle Betreuung, Schonung und schrittweise Aktivitätssteigerung wichtig sind – wobei Überanstrengung vermieden werden soll. Sie weist auch auf die Notwendigkeit hin, Betroffene bei der Rückkehr ins Berufs- oder Alltagsleben zu unterstützen. Die Empfehlungen beruhen auf einer Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen und beruhen auf dem Wissenstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s00508-023-02242-z).