Health system support among patients with ME/CFS in Switzerland

01.01.2023 · Journal of Taibah University Medical Sciences · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Studie untersuchte, wie gut Menschen mit ME/CFS in der Schweiz vom Gesundheitssystem unterstützt werden. ME/CFS ist eine schwere, lang anhaltende Erkrankung mit extremer Erschöpfung und anderen Symptomen, die oft falsch verstanden wird. Forscher befragten 169 Betroffene in der Schweiz mittels Fragebogen. Ergebnis: Im Durchschnitt dauerte es 6,7 Jahre vom Auftreten der ersten Symptome bis zur richtigen Diagnose. Bei Kindern und Jugendlichen erhielt nur etwa ein Drittel die richtige Diagnosestellung vor ihrem 18. Lebensjahr. Viele Patientinnen und Patienten mussten durchschnittlich über 11 Arztbesuche hinter sich bringen und bekamen etwa 2,6 falsche Diagnosen. Über 90 Prozent wurden mindestens einmal gesagt, ihre Beschwerden seien 'nur psychosomatisch' – also eingebildet. Aufgrund von Unwissenheit bei Ärztinnen und Ärzten reisten 13,5 Prozent ins Ausland, um eine richtige Diagnose zu erhalten. Betroffene berichteten, dass Bewegungstherapie (wie Graded Exercise Therapy) ihnen schadete, während schonende Aktivitätsanpassung (Pacing), ergänzende Behandlungen und bestimmte Medikamente teilweise halfen. Die Schlussfolgerung: Das Gesundheitssystem in der Schweiz kennt ME/CFS oft nicht

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.jtumed.2022.12.019).

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