Increased circulating fibronectin, depletion of natural IgM and heightened EBV, HSV-1 reactivation in ME/CFS and long COVID

01.01.2023 · medRxiv · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Studie untersuchte Blutproben von Patient*innen mit schwerer Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) und von Long‑COVID‑Betroffenen. Dabei wurden drei Hauptbefunde identifiziert: 1) Erhöhte Konzentrationen des Proteins Fibronectin im Blut, 2) ein Mangel an natürlichen IgM‑Antikörpern, die normalerweise Fibronectin binden (n‑IgM‑FN1), und 3) vermehrte Antikörper gegen dUTPase‑Enzyme von Herpesviren, insbesondere Epstein‑Barr‑Virus (EBV) und Herpes‑simplex‑Virus‑1 (HSV‑1). Die Autoren zeigen, dass diese Veränderungen mit Störungen des Zellgerüsts, einer fehlerhaften Mitochondrienfunktion und einer gestörten Energieproduktion (oxidative Phosphorylierung) einhergehen. Sie schlagen vor, dass das Vorhandensein von hohem Fibronectin und fehlendem n‑IgM‑FN1 ein gemeinsamer Biomarker für die Schwere von ME/CFS und Long‑COVID sein könnte. Die Ergebnisse stammen aus einer ersten, relativ kleinen Beobachtungsstudie und benötigen weitere Bestätigung, bevor sie klinisch genutzt werden können.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1101/2023.06.23.23291827).

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