Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) and Comorbidities: Linked by Vascular Pathomechanisms and Vasoactive Mediators?

01.01.2023 · Medicina (Kaunas, Lithuania) · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Autoren untersuchen, warum Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) häufig zusammen mit anderen Erkrankungen wie Mastzell‑Aktivierung (Überreaktion von Immunzellen), Dysmenorrhoe/Endometriose (schmerzhafte Regelblutung bzw. Gebärmutter‑Gewebe außerhalb der Gebärmutter), posturales Tachykardie‑Syndrom (POTS, schneller Herzschlag beim Aufstehen) und kleiner‑Faser‑Neuropathie (Schädigung feiner Nerven) auftritt. Sie prüfen, ob dieselben krankheitsauslösenden Prozesse – vor allem eine übermäßige Produktion von Entzündungs‑ und gefäßwirksamen Botenstoffen, eine Fehlfunktion des β2‑Adrenozeptors (ein Rezeptor, der Blutgefäße entspannt) und ein gegenseitiges Anfachen von Symptomen – in allen genannten Zuständen vorkommen. Ihre Analyse legt nahe, dass eine gestörte Gefäßfunktion (Probleme mit den Blutgefäßen) ein gemeinsamer Nenner ist, der die häufige Begleitung dieser Krankheiten erklärt. Es handelt sich um ein theoretisches Modell, das auf vorhandenen Befunden basiert, aber keine neuen klinischen Daten liefert; die Arbeit ist also eher konzeptionell und nicht als klinische Studie zu werten.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/medicina59050978).

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