Comparison of a 20 degree and 70 degree tilt test in adolescent myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome (ME/CFS) patients

01.01.2023 · Frontiers in Pediatrics · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurden 83 Jugendliche mit Myalgic Encephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) untersucht, um zu prüfen, ob ein leichteres Neigungs‑Tilt‑Test (20 °) ausreicht, um die Durchblutung des Gehirns (zerebraler Blutfluss, CBF) zu verringern. Die Teilnehmenden wurden entweder bei 20 ° (42 Personen) oder bei 70 ° (41 Personen) nach oben gekippt und die Blutflussgeschwindigkeit in den Halsschlagadern (innere Halsschlagader und Wirbelarterie) mittels Doppler‑Messung erfasst. Bei 20 ° trat kein posturales orthostatisches Tachykardie‑Syndrom (POTS – schneller Herzschlag beim Aufrichten) auf, während es bei 70 ° bei 32 % vorkam. Der CBF sank bei 20 ° um etwa 27 % und bei 70 ° um etwa 31 %. Bei 17 Jugendlichen, die beide Neigungswinkel durchliefen, war die Blutfluss‑Reduktion bei 70 ° signifikant stärker. Die Ergebnisse zeigen, dass schon ein leichter Neigungswinkel die Gehirn‑Durchblutung bei jungen ME/CFS‑Patienten stark reduziert, jedoch weniger häufig zu POTS führt. Die Studie ist klein und vorläufig, liefert aber Hinweise darauf, dass ein 20‑Grad‑Tilt‑Test für die Messung des CBF nützlich sein könnte, während 70 ° wichtig bleiben, um POTS zu diagnostizieren.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fped.2023.1169447).

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