Die Studie untersuchte 169 Menschen mit ME/CFS in der Schweiz mithilfe von Fragebogen und Interviews. Ziel war es, mehr über den Verlauf der Krankheit, mögliche Auslöser und den Alltag der Betroffenen zu erfahren. Die meisten Teilnehmerinnen waren weiblich (72 %), ledig (56 %) und ohne Kinder (63 %). Nur etwa ein Drittel arbeitete überhaupt. Die Krankheit begann im Durchschnitt mit 31,6 Jahren, wobei 15 % bereits vor dem 18. Lebensjahr krank wurden. Betroffene gaben an, durchschnittlich 13,7 Jahre an ME/CFS zu leiden, bei der Hälfte verschlimmerte sich die Krankheit schrittweise. Bei 90 % konnten Betroffene einen Auslöser nennen – am häufigsten eine Infektion (73 %), insbesondere durch das Epstein-Barr-Virus. Vor der Erkrankung hatten viele Atemwegsinfektionen (ein Drittel), gefolgt von Magen-Darm-Infektionen und Zeckenstichen. Die Betroffenen nannten im Durchschnitt 13 verschiedene Symptome und gaben an, dass bestimmte Dinge ihre Beschwerden verschlimmern können. Über 80 % hatten zusätzlich andere Erkrankungen. Die Studie zeigt, dass ME/CFS oft langfristig, schwerwiegend und mit vielen Belastungen im Alltag verbunden ist – besonders wegen der Unfähigkeit zu arbeiten und der hohen
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.heliyon.2023.e15595).