Die Studie untersuchte, ob eine Veränderung der Blutfluss in den feinen Gefäßen der Netzhaut mit anhaltender Müdigkeit bei Menschen nach einer COVID-19-Erkrankung zusammenhängt. Dazu wurden 173 Betroffene mit Long-COVID und 28 gesunde Personen untersucht. Mit einer speziellen Augenuntersuchung (OCT-Angiografie) wurde die Dichte der Blutgefäße in verschiedenen Schichten der Netzhaut gemessen. Die Müdigkeit wurde anhand eines Fragebogens (Bell-Score) sowie Alter und Geschlecht erfasst. Es zeigte sich, dass Menschen mit Long-COVID insgesamt weniger dichte Blutgefäße in der mittleren Netzhautschicht hatten als Gesunde. Besonders auffällig: Bei Frauen mit Long-COVID waren die Gefäße in der obersten Schicht weniger dicht als bei Männern. Und innerhalb der Long-COVID-Gruppe hatten diejenigen, die starke Müdigkeit berichteten, deutlich weniger Blutgefäße in der obersten Netzhautschicht als die ohne Müdigkeit – auch nachdem Alter, Geschlecht und Müdigkeitsgrad berücksichtigt wurden. Die Forschenden schlussfolgern, dass Veränderungen in den retinalen Gefäßen möglicherweise ein objektives Zeichen für subjektiv empfundene Müdigkeit sein könnten – also ein messbarer Biomarker. Die Studie ist je
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/ijms232213683).