In dieser kleinen Studie wurden 14 Patienten mit Long‑Haul‑COVID (nach einer SARS‑CoV‑2‑Infektion) mit je 14 Patienten mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) verglichen – einer Gruppe, bei der die Erkrankung nach einer Epstein‑Barr‑Virus‑Infektion begann, und einer Gruppe mit schleichendem Krankheitsbeginn. Alle Teilnehmer wurden auf orthostatische Intoleranz (OI) untersucht, also die Unfähigkeit, beim Aufrichten des Körpers (z. B. beim Aufstehen) den Kreislauf stabil zu halten. Dazu wurden Anamnese, ein Kipptest (Kopf‑unten‑Position) und Messungen des Hirnblutflusses (extrakranialer Doppler) sowie des Herz‑Kreislauf‑Index (Suprasternal‑Doppler) durchgeführt. Die klinischen Merkmale waren sonst ähnlich, nur die Krankheitsdauer unterschied sich. Die Häufigkeit des Posturaltachykardie‑Syndroms (POTS – übermäßiger Herzschlaganstieg beim Aufrichten) war bei den Long‑Haul‑COVID‑Patienten mit 100 % deutlich höher als bei den beiden ME/CFS‑Gruppen (43 % bzw. 50 %). Bei allen drei Gruppen traten jedoch ähnliche Veränderungen von Herzfrequenz, Blutdruck, Hirnblutfluss und Herz‑Kreislauf‑Index während des Kipptests auf. Das bedeutet, dass die körperlichen Reak
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/healthcare10102058).