Die Studie untersuchte Blutproben von 80 Menschen nach einer milden bis mittleren COVID-19-Erkrankung, davon 40 mit Symptomen, die dem ME/CFS entsprechen. Zusätzlich wurden 38 gesunde Menschen und 40 symptomfreie ehemalige COVID-19-Patienten als Vergleichsgruppen einbezogen. Forscher maßen die Konzentration bestimmter Antikörper im Blut, die sich gegen Rezeptoren richten, die an der Regulation von Blutdruck, Herzfrequenz und Immunsystem beteiligt sind (vor allem G-Protein-gekoppelte Rezeptoren). Sie fanden heraus, dass bei den Betroffenen mit Post-COVID-Syndrom die Werte dieser Antikörper oft niedriger waren als in den Vergleichsgruppen und dass sich die Beziehungen zwischen diesen Antikörpern verändert hatten. Besonders auffällig war, dass die Schwere von Müdigkeit und Durchblutungsstörungen (wie kalte Hände oder Schwindel) mit dem Spiegel eines bestimmten Antikörpers gegen den ADRB2-Rezeptor zusammenhing – ein Rezeptor, der unter anderem die Herzfrequenz und die Gefäßweite beeinflusst. Die Studie ist explorativ und legt nahe, dass eine Fehlregulation des Immunsystems, speziell durch solche Antikörper, eine Rolle bei der Entstehung von ME/CFS-ähnlichen Symptomen nach COVID-19 spie
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fimmu.2022.981532).