In dieser Studie wurden 634 Kinder und Jugendliche (Durchschnittsalter 11,5 Jahre) aus neun deutschen Kinder‑Kliniken untersucht, um zu prüfen, ob eine SARS‑CoV‑2‑Infektion (nachgewiesen durch Antikörper‑Tests) mit Symptomen von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) zusammenhängt. Die Teilnehmenden füllten einen Fragebogen aus, der typische ME/CFS‑Merkmale wie anhaltende Erschöpfung, Konzentrations‑ und Gedächtnisprobleme, Schmerzen und Schlafstörungen abfragt. 31 % berichteten über ein Bündel solcher Symptome; bei den 100 Antikörper‑positiven Kindern waren es 40 %, bei den 534 Antikörper‑negativen 29,6 %. Nach statistischer Anpassung für Geschlecht, Alter und Vorerkrankungen sank das Risiko leicht (adjustierte Risikoverhältnisse zwischen 1,08 und 2,08, wobei die meisten Konfidenzintervalle 1 umfassten). Die Autoren schließen, dass das Risiko, nach einer COVID‑Infektion ein ME/CFS‑Bild zu entwickeln, bei Kindern sehr gering ist und dass Erinnerungs‑ bzw. Bericht‑Verzerrungen sowie die Auswirkungen von Lockdowns die Ergebnisse stärker beeinflussen könnten. Die Studie ist relativ klein, cross‑sectional und liefert keine Kausalbeweise, sondern nur einen Hi
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1001/jamanetworkopen.2022.33454).