A prospective observational study of post-COVID-19 chronic fatigue syndrome following the first pandemic wave in Germany and biomarkers associated with  symptom severity

01.01.2022 · Nature communications · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser prospektiven Beobachtungsstudie wurden 42 Personen untersucht, die sechs Monate nach einer leichten bis mittelschweren COVID‑19‑Erkrankung noch immer stark ermüdet waren und sich bei Anstrengung kaum noch belastbar fühlten. Die Gruppe bestand aus 29 Frauen und 13 Männern, durchschnittlich 36,5 Jahre alt. Die Forschenden verglichen sie mit einer gleich großen, nach Alter und Geschlecht passenden Gruppe von Patienten, die an einer postinfektiösen Myalgischen Enzephalomyelitis/Chronischen Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) ohne COVID‑19 litten. Fast alle Betroffenen waren im Alltag stark bis sehr stark eingeschränkt; 19 von ihnen erfüllten die kanadischen Diagnosekriterien für ME/CFS. Die Schwere der Erkrankung und die Belastung durch Symptome waren in beiden Gruppen ähnlich. Die Handgriffkraft, ein einfacher Test für Muskelkraft, war bei den meisten Patienten deutlich schwächer als bei gesunden Menschen. Bei den Post‑COVID‑Patienten zeigte sich, dass die Griffkraft mit bestimmten Laborwerten zusammenhing: niedrigeres Hämoglobin (Blut‑Eisen‑Transport), höhere Werte von Interleukin‑8 (ein Entzündungsbotenstoff) und C‑reaktives Protein (Entzündungsmarker) bei denen, die kein klassisches

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