In dieser kleinen Laborstudie (17 Post‑COVID‑Patienten ohne CFS, 13 mit CFS und 14 gesunde Kontrollen) wurde das Blutplasma (Serum) auf seine Wirkung auf Gefäßzellen (Endothelzellen) untersucht. Die Forscher suchten nach Autoantikörpern, die die Gefäßzellen angreifen (AECA), und nach veränderten Botenstoffen (Zytokinen). Sie fanden, dass Patienten mit Post‑COVID‑CFS deutlich mehr AECA hatten. Das Serum beider Patientengruppen verringerte einige Aktivierungsmarker der Gefäßzellen, was auf eine gestörte Gefäßfunktion hindeutet. Das Serum von Post‑COVID‑Patienten ohne CFS ließ die Zellen jedoch vermehrt Substanzen freisetzen, die das Umbauen von Blutgefäßen unterstützen, und förderte in einem Labortest das Wachstum von röhren‑ähnlichen Gefäßstrukturen (Angiogenese). Dieses pro‑angiogene (gefäßbildende) Verhalten fehlte bei den CFS‑Patienten. Beide Seren erhöhten zudem Moleküle, die die entspannende Wirkung von Stickstoffmonoxid (ein wichtiger Gefäßrelaxans) hemmen. Die Autoren vermuten, dass das vermehrte Gefäßwachstum bei reinen Post‑COVID‑Patienten ein Ausgleich für die endothelial‑dysfunktion sein könnte, während dieser Ausgleich bei CFS‑Patienten fehlt. Die Studie ist aufgrund der
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/cells11152376).