Die Studie untersucht, ob Menschen mit Long-COVID-Symptomen wie Müdigkeit und Belastungsunverträglichkeit oft die Kriterien für das Krankheitsbild ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) erfüllen. ME/CFS ist eine schwerwiegende, oft nach einer Infektion beginnende Erkrankung des Nerven- und Immunsystems, die meist lebenslang anhält. Kernmerkmal ist eine starke Verschlechterung der Symptome nach sogar geringer körperlicher oder geistiger Anstrengung (Belastungsunverträglichkeit oder post-exertionale Malaise, PEM), die Stunden später beginnt und Tage oder Wochen anhalten kann. Zusätzlich treten oft Schmerzen, Schlafstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme sowie Probleme mit Kreislauf, Hormonen und Immunsystem auf. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass ein großer Teil von Long-COVID-Fällen tatsächlich ME/CFS ist und dass die Fallzahlen in den nächsten Jahren wahrscheinlich stark ansteigen könnten. Die Diagnose erfolgt anhand klarer internationaler Kriterien und durch Ausschluss anderer Erkrankungen. Es gibt bisher keine ursächliche Behandlung; der Fokus liegt auf Linderung der Symptome, Behandlung von Kreislaufproblemen beim Stehen (orthostatische In
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s00108-022-01369-x).