In dieser Studie wurden 474 Patienten mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) und 56 gesunde Kontrollpersonen untersucht, um den Zusammenhang zwischen Ruhe‑Herzfrequenz und dem Schlagvolumen‑Index (SVI, das Herzzeitvolumen pro Körpergröße) zu prüfen. Alle Teilnehmer lagen in Rückenlage, und das Schlagvolumen wurde mittels Doppler‑Messung ermittelt. Es zeigte sich in allen drei Gruppen (ME/CFS‑Patienten mit normaler Reaktion, ME/CFS‑Patienten mit POTS‑Entwicklung und gesunde Kontrollen) ein signifikanter, umgekehrter Zusammenhang: Je höher das Schlagvolumen, desto niedriger die Ruhe‑Herzfrequenz. Die Steigung dieses Zusammenhangs unterschied sich nicht zwischen den Gruppen. Dennoch lag bei 15 % der Patienten mit normaler Reaktion und bei 29 % der Patienten, bei denen während eines Kipptests ein posturales orthostatisches Tachykardie‑Syndrom (POTS) auftrat, die Ruhe‑Herzfrequenz über dem oberen Grenzwert gesunder Personen. Der Großteil aller Patienten (71‑85 %) hatte jedoch Herzfrequenzen im normalen Bereich. Die Autoren schließen, dass ein höherer Ruhe‑Herzschlag bei manchen ME/CFS‑Patienten ein Hinweis auf ein erhöhtes POTS‑Risiko sein könnte, betonen
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.18103/mra.v10i7.2891).