Die Studie untersuchte, wie häufig und wie stark Menschen nach einer Corona-Infektion langfristige Beschwerden haben – das sogenannte Post-COVID-Syndrom (PCS). Dabei wurden über 1.400 Erwachsene aus drei deutschen Städten (Kiel, Berlin, Würzburg) beobachtet, die mindestens sechs Monate nach ihrer PCR-bestätigten Corona-Infektion untersucht wurden. Die Forscher entwickelten einen Punktwert, um die Schwere von PCS zu messen, basierend auf 12 häufigen langfristigen Symptomen wie Müdigkeit, Schlafstörungen oder neurologischen Problemen (z. B. Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen). Ergebnis: Bei den Teilnehmern aus Kiel hatten fast 6 von 10 Müdigkeit, über die Hälfte Schlafstörungen und mehr als 6 von 10 neurologische Beschwerden – alles sechs bis zwölf Monate nach der Infektion. Fast die Hälfte hatte mittelstarke Beschwerden, fast ein Fünftel starke und etwa ein Drittel milde oder keine. Worse PCS war mit schlechterer Lebensqualität verbunden. Wichtige Einflussfaktoren waren, wie stark die akute Infektion verlaufen war und wie resilient die Person psychologisch war. Die Studie zeigt, dass ein einfacher Symptomscore helfen könnte, PCS besser zu erkennen und zu untersuchen – aber sie g
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.eclinm.2022.101549).