No replication of previously reported association with genetic variants in the T cell receptor alpha (TRA) locus for myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue  syndrome (ME/CFS)

01.01.2022 · Translational psychiatry · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurde geprüft, ob bestimmte genetische Veränderungen im Bereich des T‑Zell‑Rezeptor‑Alpha‑Gens (TRA) mit Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) zusammenhängen. Vorherige Forschungen hatten zwei Varianten (rs11157573 und rs17255510) als mögliche Risikofaktoren identifiziert. Die Forscher untersuchten dafür 409 norwegische Patienten und 810 gesunde Kontrollen sowie Daten aus der britischen UK‑Biobank (2105 Patienten, 4786 Kontrollen). Keiner der beiden zuvor genannten Varianten zeigte in beiden Gruppen einen statistisch signifikanten Zusammenhang mit ME/CFS. Auch andere getestete Varianten zeigten nur schwache Hinweise, die nach Korrektur für Mehrfachtests nicht mehr gültig waren. Das Ergebnis: Es gibt keinen verlässlichen Nachweis, dass das TRA‑Gen ein Risiko für ME/CFS darstellt. Die Studie ist relativ groß, aber liefert keinen Hinweis auf neue Therapieansätze.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s41398-022-02046-1).

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