In dieser Studie untersuchten Forschende, ob bestimmte körpereigene Antikörper (Autoantikörper) gegen G‑Protein‑gekoppelte Rezeptoren (GPCR‑AAbs) bei Long‑COVID‑Patient*innen mit einer gestörten Mikrozirkulation im Auge zusammenhängen. Sie maßen das Vorhandensein dieser Autoantikörper bei 42 Long‑COVID‑Patient*innen und 6 gesunden Kontrollpersonen mittels eines speziellen Herzmuskel‑Testverfahrens. Die Durchblutung der Netzhaut wurde mit einer bildgebenden Methode (OCT‑Angiographie) analysiert und als Gefäßdichte (VD) in der Makula (Mittelbereich der Netzhaut) und um den Sehnervenkopf (peripapillär) quantifiziert. Im Vergleich zu den Kontrollen zeigten die Patient*innen eine geringere Gefäßdichte, besonders ausgeprägt bei Frauen. Zudem war die Gefäßdichte bei Personen, die Autoantikörper gegen den β2‑Adrenerg‑Rezeptor, den MAS‑Rezeptor und den α1‑Adrenerg‑Rezeptor hatten, signifikant niedriger. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Vorhandensein dieser Autoantikörper mit einer verminderten Mikrozirkulation in der Netzhaut verbunden sein könnte, was möglicherweise die Durchblutung im gesamten Körper widerspiegelt. Die Studie ist klein und vorläufig, liefert aber Hinweise auf au
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/ijms23137209).