Die Studie untersuchte Atemnot bei Menschen nach einer milden COVID-19-Infektion, die länger anhält (Post-COVID-Syndrom). Dabei wurde festgestellt, dass viele Betroffene beim Sport zu schnell und zu tief atmen (Hyperventilation), obwohl ihre Lunge und ihr Herz gesund sind. Diese übermäßige Atmung führt zu einem Ungleichgewicht im Körper: zu wenig Kohlendioxid im Blut, was wiederum dazu führt, dass Zellen zu viel Natrium aufnehmen. Dieses überschüssige Natrium stört die Energieproduktion in den Muskeln und kann über einen Umweg zu einer Überlastung der Mitochondrien mit Calcium führen – ein Prozess, der auch bei ME/CFS eine wichtige Rolle spielt und dort zu Erschöpfung und Verschlimmerung der Symptome beiträgt. Die Forschenden schlussfolgern, dass eine Vermeidung von übermäßiger Atmung beim Sport helfen könnte, diesen schädlichen Kreislauf zu unterbrechen und die Belastung der Zellen zu reduzieren. Die Studie basiert auf Beobachtungen und theoretischen Zusammenhängen, nicht auf direkten Behandlungsversuchen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/medicina58030419).