In dieser kleinen Vorstudie wurden 27 Menschen mit ME/CFS unterschiedlicher Schwere über sechs Monate beobachtet. Sie trugen einen Fitbit-Aktivitätstracker am Handgelenk, um ihre täglichen Schritte und Ruheherzfrequenz kontinuierlich zu messen. Zusätzlich füllten sie regelmäßig Fragebögen aus, die ihre körperliche Belastbarkeit, soziale Aktivität und Krankheitssymptome erfassen (wie das SF-36 und DSQ-SF). Ziel war es, natürliche Schwankungen der Symptome zu beobachten, zu prüfen, ob die kontinuierliche Messung mit dem Fitbit praktisch ist, und zu schauen, ob die objektiven Aktivitätsdaten mit den selbstberichteten Beschwerden übereinstimmen. Ergebnis: Menschen mit schwerer ME/CFS machten deutlich weniger Schritte pro Tag (durchschnittlich knapp 2000) als jene mit leichter Form (über 5500). Die tägliche Schrittzahl schwankte stark – im Durchschnitt um fast die Hälfte vom Tief- zum Hochpunkt. Über die sechs Monate stieg die durchschnittliche Schrittzahl leicht an, besonders in der ersten Hälfte des Beobachtungszeitraums. Die Veränderungen in Aktivität und Selbstauskunft waren bei Menschen mit leichterer Erkrankung deutlicher erkennbar als bei denen mit stärkerer Belastung. Der Fitbit
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1371/journal.pone.0274472).