An attempt to explain the neurological symptoms of Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome

01.01.2021 · Journal of translational medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Autoren prüfen, warum Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) häufig neurologische Beschwerden haben. Sie verweisen auf mehrere Befunde: eine gestörte Funktion der Blutgefäß‑Endothelzellen, zu wenig Blutfluss zu Muskeln und Gehirn (hypoperfusion) und Anzeichen für einen erhöhten Hirndruck. Daraus leiten sie drei mögliche Ursachen ab: 1) ein verringerter Blutfluss im Gehirn, 2) ein Anstieg des Drucks im Schädelinneren und 3) eine überaktive Stress‑ bzw. Adrenerge‑Signalgebung (zu viel „Kampf‑oder‑Flucht“-Hormone). Diese Prozesse könnten die typischen Symptome erklären – Konzentrations‑ und Gedächtnisstörungen („Brain Fog“), Kopfschmerzen, Überempfindlichkeit gegenüber Licht oder Geräuschen, Schlafprobleme und autonome Fehlregulation (z. B. Herzrasen, Blutdruckschwankungen). Die Arbeit ist ein theoretischer Überblick, keine neue experimentelle Studie, und liefert Hypothesen, die weitere Forschung leiten sollen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-021-03143-3).

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