In diesem Bericht wird ein einzelner Patient beschrieben, der nach einer leichten COVID‑19‑Erkrankung an anhaltender Erschöpfung (chronisches Erschöpfungssyndrom), Geschmacksverlust und einer gestörten Durchblutung der Netzhaut (kleine Blutgefäße im Auge) litt. Im Blut des Patienten wurden Autoantikörper nachgewiesen, die an G‑Protein‑gekoppelten Rezeptoren (GPCR‑AAbs) binden – das sind körpereigene Antikörper, die normalerweise Signalrezeptoren auf Zellen beeinflussen können und bei manchen Erkrankungen Entzündungen auslösen. Der Patient erhielt ein einziges Mal das Medikament BC 007, einen DNA‑Aptamer (kurze DNA‑Kette), das speziell diese Autoantikörper neutralisiert. Bereits 48 Stunden nach der Injektion waren die Autoantikörper funktionell inaktiv und blieben das vierwöchige Beobachtungszeitfenster über inaktiv. Gleichzeitig besserten sich die Müdigkeit, der Geschmackssinn und die Netzhaut‑Durchblutung kontinuierlich. Der Bericht deutet darauf hin, dass das Entfernen von GPCR‑Autoantikörpern mögliche Symptome von Long‑COVID, wie Erschöpfung und Mikrozirkulationsstörungen, lindern könnte. Da es sich jedoch nur um eine Einzelfallstudie handelt, sind die Ergebnisse vorläufig und n
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fmed.2021.754667).