Fine mapping of the major histocompatibility complex (MHC) in myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome (ME/CFS) suggests involvement of both  HLA class I and class II loci

01.01.2021 · Brain, behavior, and immunity · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Forscher haben bei 427 norwegischen Patienten mit ME/CFS und 480 gesunden Kontrollpersonen das genetische Gebiet des menschlichen Leukozyten‑Antigens (HLA), das Teil des Immunsystems ist, genauer untersucht. Sie suchten nach kleinen DNA‑Varianten (SNPs) und nach Unterschieden in fünf zusätzlichen HLA‑Genen. Zwei unabhängige Varianten zeigten einen Zusammenhang mit der Erkrankung: eine im Bereich der HLA‑Klasse‑I‑Gene und eine im Bereich der HLA‑Klasse‑II‑Gene. Besonders auffällig war ein Hinweis auf das Gen HLA‑DQB1, das für die Präsentation von Fremdstoffen an T‑Zellen wichtig ist; dort könnte eine bestimmte Aminosäure‑Stelle (Position 57) eine Rolle spielen. Im Klasse‑I‑Bereich könnte die Ursache außerhalb der klassischen HLA‑Gene liegen und mehrere benachbarte Gene betreffen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Immunsystem‑Gengebiet (MHC) bei ME/CFS beteiligt sein könnte, insbesondere das HLA‑DQB1‑Gen. Die Studie ist jedoch relativ klein und die Befunde müssen in größeren Patientengruppen bestätigt werden, bevor konkrete Schlussfolgerungen gezogen werden können.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.bbi.2021.08.219).

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