In einer Berliner Studie wurden 116 ME/CFS‑Patient*innen untersucht, um zu prüfen, ob körpereigene Antikörper (Autoantikörper) gegen bestimmte Rezeptoren, die den Blutfluss und das Nervensystem steuern, mit der Schwere ihrer Beschwerden zusammenhängen. Mit einem Labortest (ELISA) wurden Autoantikörper gegen Beta‑Adrenerg‑Rezeptoren, muskarinische Acetylcholin‑Rezeptoren, Endothelin‑1‑ und Angiotensin‑II‑Rezeptoren gemessen. Die Patienten füllten Fragebögen zu Müdigkeit, Muskel‑ und Gelenkschmerzen, kognitiven Problemen, Magen‑Darm‑Beschwerden und autonomer Dysfunktion (z. B. Herz‑Kreislauf‑Störungen) aus. Ergebnisse: Bei Patienten, deren Krankheitsbeginn durch eine Infektion ausgelöst wurde, zeigten höhere Autoantikörper‑Werte deutliche Zusammenhänge mit stärkerer Müdigkeit, Muskel‑/Gipfschmerzen, kognitiven Ausfällen (besonders bei Angiotensin‑II‑ und Endothelin‑Rezeptoren) und Magen‑Darm‑Problemen (bei Alpha‑Adrenerg‑Rezeptoren). Bei nicht‑infektiös ausgelösten Fällen waren solche Zusammenhänge seltener. Die Studie liefert Hinweise, dass Autoantikörper gegen G‑Protein‑gekoppelte Rezeptoren an der Entstehung oder Verstärkung von ME/CFS‑Symptomen beteiligt sein könnten, beweist abe
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/jcm10163675).