In dieser Fallstudie wird eine 34‑jährige Frau beschrieben, die beim Tragen einer Alltags‑Gesichtsmaske plötzlich Symptome wie Schwindel und Schwäche entwickelte – typische Anzeichen einer orthostatischen Intoleranz (Schwierigkeiten beim Aufstehen). Die Forscher maßen zuerst ohne Maske die Konzentration von Kohlendioxid am Ende der Ausatmung (end‑tidales CO₂) und die Durchblutung des Gehirns mittels Ultraschall (extrakranielle Doppler‑Messung). Danach trug die Patientin 10 Minuten lang eine Maske und die Messungen wurden wiederholt. Mit Maske sank das end‑tidale CO₂ von 35 mmHg auf 28 mmHg (ein Zeichen für zu starkes Ausatmen, also Hypokapnie), die Atemfrequenz stieg von 10 auf 15 Atemzüge pro Minute und die Gehirn‑Durchblutung fiel um 26 % von 565 ml/min auf 419 ml/min. Diese physiologischen Veränderungen gingen mit den beschriebenen Schwindel‑ und Schwäche‑Beschwerden einher. Die Studie zeigt, dass das Tragen einer Maske nicht nur zu zu hohem CO₂‑Spiegel (Hyperkapnie), sondern – wie hier – zu zu niedrigem CO₂‑Spiegel (Hypokapnie) führen kann, was die Gehirn‑Durchblutung reduziert und orthostatische Symptome auslöst. Es handelt sich um einen einzelnen Fall, nicht um eine groß‑ange
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI org/10.47746/FMCR.2021.2405).