In dieser Studie wurden 50 Frauen mit Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) und 51 Frauen mit idiopathischer chronischer Erschöpfung (ICF) untersucht. Alle Teilnehmerinnen absolvierten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einen Cardiopulmonalen Belastungstest (CPET), bei dem die maximale Sauerstoffaufnahme (VO₂), Herzfrequenz, Blutdruck, Arbeitsbelastung und das Atemquotient (Verhältnis von abgeatmetem CO₂ zu aufgenommenem O₂) gemessen wurden. Die Grunddaten (Alter, Körpergewicht, Körpergröße, Krankheitsdauer) waren ähnlich. Am zweiten Testtag verschlechterten ME/CFS‑Patientinnen ihre Leistungswerte deutlich: sowohl die maximale Sauerstoffaufnahme als auch die erbrachte Arbeitsleistung nahmen ab. Bei den ICF‑Patientinnen hingegen verbesserten sich die Werte oder blieben unverändert, ähnlich wie bei gesunden, inaktiven Personen. Der Unterschied zwischen den beiden Gruppen war statistisch signifikant. Die Studie ist klein und rein beobachtend, liefert aber Hinweise darauf, dass ein zweitägiger CPET bei Frauen mit ME/CFS eine nachweisbare Leistungsabnahme zeigt, während ICF‑Patientinnen dieses Muster nicht zeigen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/healthcare9060682).