In dieser kleinen Vorstudie (Proof‑of‑Concept) wurden 17 Menschen mit ME/CFS, wiederkehrenden Infekten und einer leichten IgG‑ oder IgG‑Unterklassen‑Unterversorgung, über ein Jahr hinweg selbständig subkutan (unter die Haut) Immunglobulin‑G (IgG) verabreicht. Die Dosis wurde in den ersten zwei Monaten schrittweise von 0,2 g/kg auf 0,8 g/kg pro Monat erhöht. Ziel war zu prüfen, ob die Behandlung gut vertragen wird und ob sie die Müdigkeit (gemessen mit der Chalder‑Fatigue‑Skala, Verbesserung ≥ 6 Punkte) sowie die körperliche Leistungsfähigkeit (gemessen mit dem SF‑36‑Fragebogen, Verbesserung ≥ 25 Punkte) verbessert. Von den 12 Patienten, die die Therapie wie geplant fortführten, zeigten 5 nach 12 Monaten eine klinisch relevante Besserung, weitere 2 bereits nach 6 bzw. 9 Monaten. Bei vier Patienten musste die Behandlung wegen Nebenwirkungen abgebrochen werden, bei einem verschlechterte sich der Zustand. Als mögliche Hinweisgrößen für ein Ansprechen wurden ein erhöhter LDH‑Wert (ein Enzym, das Zellschäden anzeigt) und ein erhöhter löslicher IL‑2‑Rezeptor (ein Immun‑Marker) gefunden. Die Studie ist sehr klein und vorläufig, liefert aber Hinweise, dass eine selbst‑verabreichte IgG‑Thera
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/jcm10112420).