Die EUROMENE-Studie untersuchte, wie die Versorgung von Menschen mit ME/CFS in europäischen Ländern organisiert ist und welche Erfahrungen Fachkräfte und Betroffene gemacht haben. Dazu arbeiteten Forschende und Gesundheitsfachkräfte aus 22 europäischen Ländern zusammen, unterstützt von Betroffenen. Sie analysierten bestehende Gesundheitsleistungen, diagnostische Verfahren und Versorgungsstrukturen. Ergebnis: Es gibt große Unterschiede zwischen den Ländern in der Anerkennung und Behandlung von ME/CFS. In vielen Ländern fehlt es an spezialisierten Angeboten, einheitlichen Diagnosestandards und ausreichender Schulung von Ärzt*innen. Die Studie betont den Bedarf an besserer Koordination zwischen Forschung und Versorgung sowie an mehr Einbindung von Betroffenen in die Gestaltung von Hilfsangeboten. Es wurden keine neuen Behandlungen getestet – es ging darum, den aktuellen Stand zu beschreiben und Verbesserungsvorschläge zu machen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/medicina57050510).