Delineating the Association Between Soluble CD26 and Autoantibodies Against G-Protein Coupled Receptors, Immunological and Cardiovascular Parameters  Identifies Distinct Patterns in Post-Infectious vs. Non-Infection-Triggered  Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome

01.01.2021 · Frontiers in immunology · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurde bei Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) das Blutprotein löslicher CD26 (sCD26) gemessen und mit vielen anderen Labor‑ und klinischen Werten verglichen. sCD26 wirkt als Enzym, das das Immunsystem, den Stoffwechsel und die Blutgefäße beeinflusst. Die Forschenden teilten die Patienten in zwei Gruppen: solche, deren Erkrankung nach einer Infektion begann, und solche ohne Infektionsauslöser. Sie fanden, dass nur bei Frauen die sCD26‑Konzentration signifikant niedriger war, aber das Protein allein nicht als Diagnosewerkzeug geeignet ist. Bei infektiös ausgelösten Fällen korrelierte ein niedriger sCD26‑Wert mit höheren Mengen von Autoantikörpern gegen Alpha‑1‑Adrenergische‑ und M3‑Muskarinrezeptoren – ein Hinweis auf eine mögliche Autoimmun‑ und Gefäßstörung. Außerdem zeigte sich ein Zusammenhang mit aktivierten T‑Zellen, Leberwerten, Kreatinkinase, Laktatdehydrogenase und einem umgekehrten Verhältnis zu dem Entzündungsbotenstoff Interleukin‑1β, was die bekannten Wirkungen von sCD26/DPP‑4‑Hemmung widerspiegelt. Bei Patienten ohne Infektionsauslöser war ein niedriger sCD26‑Wert mit einer höheren Herzfrequenz nach orthostati

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