Die Studie untersuchte, ob ein orthostatischer Belastungstest (bei dem der Körper in eine fast aufrechte Position gebracht wird, um die Reaktion des Kreislaufs zu prüfen) bei Menschen mit ME/CFS zu einer Verschlechterung typischer Symptome wie Schmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsproblemen führt – ein Phänomen, das als postexertionale Malaise (PEM) bekannt ist. Dabei wurden 174 ME/CFS-Patientinnen und -Patienten mit zusätzlicher Fibromyalgie (eine Schmerzstörung), 104 ohne Fibromyalgie und 30 gesunde Kontrollen untersucht. Vor und nach dem Test wurden die Betroffenen gebeten, ihre Schmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsfähigkeit auf einer Skala von 0 bis 10 einzuschätzen. Bei den gesunden Kontrollen änderte sich nichts. Bei beiden ME/CFS-Gruppen stiegen die Werte für alle drei Symptome unmittelbar nach dem Test signifikant an und blieben sogar nach sieben Tagen noch erhöht. Schmerzen erreichten ihren Höchstwert nach 24 Stunden, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme direkt nach dem Test. Zudem zeigten die Betroffenen mit zusätzlicher Fibromyalgie insgesamt höhere Schmerzwertungen als jene ohne Fibromyalgie. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass orthostatischer Stress (also Belastu
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fmed.2020.602894).