The Gut Microbiome in Myalgic Encephalomyelitis (ME)/Chronic Fatigue Syndrome (CFS)

01.01.2021 · Frontiers in immunology · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Studie untersuchte, ob die Darmflora bei Menschen mit ME/CFS verändert ist und welchen Einfluss sie auf die Krankheit haben könnte. Forscher analysierten vorhandene Forschungsergebnisse und fanden Hinweise darauf, dass eine gestörte Darmflora (Dysbiose), eine erhöhte Durchlässigkeit des Darms, veränderte Bakterienwanderung aus dem Darm in den Körper, niedrige Werte bestimmter Fettsäuren (kurzkettige Fettsäuren), eine Ansammlung von D-Milchsäure und Veränderungen im Stoffwechsel von Tryptophan (einem Baustein von Proteinen) bei ME/CFS vorliegen könnten. Sie vermuten, dass häufiger Antibiotikaeinsatz im Leben das Risiko für ME/CFS erhöhen könnte, indem er die Darmflora schädigt. Auch wurde besprochen, ob Behandlungen wie Probiotika, Ernährungsumstellungen oder Stuhltransplantationen helfen könnten. Die Autoren betonen jedoch, dass die bisherigen Studien klein sind und keine klaren Ursachen zeigen. Es fehlen noch große, langfristige Untersuchungen, um zu klären, ob die Darmflora tatsächlich eine Rolle bei der Entstehung oder dem Verlauf von ME/CFS spielt.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fimmu.2021.628741).

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