Persistent fatigue in long-COVID is not associated with peripheral inflammatory or cellular stress biomarkers: A cross-sectional controlled study.

01.07.2026 · Brain, behavior, & immunity - health · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte, ob bestimmte Blutwerte mit der starken Erschöpfung (Fatigue) bei Long-COVID zusammenhängen. Verglichen wurden 48 Menschen mit Long-COVID-Fatigue und 48 Personen, die sich nach einer Corona-Infektion vollständig erholt hatten. Die Fatigue-Gruppe zeigte in allen Fragebögen deutlich stärkere Erschöpfung und mehr depressive Symptome als die Kontrollgruppe. Gemessen wurden Entzündungswerte (u.a. CRP, TNF-α, IL-6) sowie Eiweiße, die mit Zellstress und Nervenschutz in Verbindung stehen (z.B. HSP90α, APOA4). Ergebnis: Keiner dieser Blutwerte unterschied sich signifikant zwischen den Gruppen, auch Antikörper-Tests (ANA) auf Autoimmunreaktionen zeigten keinen Zusammenhang mit der Fatigue-Stärke. Die Autoren schließen, dass die schwere Erschöpfung bei Long-COVID – ähnlich wie bei ME/CFS – nicht durch klassische Entzündungsmarker im Blut erklärt werden kann. Mögliche Ursachen könnten stattdessen im Nervensystem selbst liegen, etwa durch Entzündungsprozesse im Gehirn, die im Blut nicht messbar sind, oder durch andere komplexe biologische Veränderungen. Die Studie ist klein und liefert vorläufige Ergebnisse; sie zeigt vor allem, dass gängige Blutmarker allein die Fatigu

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.bbih.2026.101226).

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen