Orthostatic stress testing in myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome patients with or without concomitant fibromyalgia: effects on pressure pain thresholds and temporal summation

01.01.2020 · Clinical and Experimental Rheumatology · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurden 248 erwachsene Patienten mit ME/CFS – davon 164 mit gleichzeitig auftretender Fibromyalgie (FM) – und 22 gesunde Kontrollpersonen einem Kopf‑auf‑Kipp‑Test (HUT) unterzogen, bei dem der Körper für kurze Zeit in eine aufrechte Position gebracht wird. Vor und nach dem Test wurden die Druckschmerzschwelle (wie stark man drücken muss, bis ein Schmerz empfunden wird) an Finger und Schulter sowie die zeitliche Summation (sogenanntes „Wind‑up“, das die Verstärkung von Schmerz bei wiederholten Reizen misst) gemessen. Bei gesunden Personen änderten sich diese Werte nicht. Bei allen ME/CFS‑Patienten sank die Druckschmerzschwelle nach dem HUT deutlich, wobei Patienten mit FM bereits vorher niedrigere Werte hatten und nach dem Test noch weiter fielen. Die zeitliche Summation war bei beiden Patientengruppen bereits vor dem Test höher als bei den Kontrollen und veränderte sich durch den HUT nicht weiter. Die Ergebnisse zeigen, dass orthostatischer Stress – ähnlich wie körperliche Belastung – die Schmerzwahrnehmung bei ME/CFS verschlechtern kann, besonders wenn gleichzeitig Fibromyalgie vorliegt. Die Studie ist mit über 250 Patienten relativ groß, liefert aber nur Beobachtu

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