A Unifying Hypothesis of the Pathophysiology of Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS): Recognitions from the finding of autoantibodies  against ß2-adrenergic receptors

01.01.2020 · Autoimmunity reviews · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Arbeit stellt die Idee vor, dass bei manchen Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) das Immunsystem fehlgeleitet Antikörper gegen bestimmte Rezeptoren produziert – nämlich gegen den ß2‑Adrenergen‑Rezeptor (ß2AdR) und den M3‑Acetylcholin‑Rezeptor. Beide Rezeptoren helfen normalerweise, Blutgefäße zu erweitern und so die Sauerstoffversorgung von Muskeln und Gehirn zu sichern. Die Forscher fanden bei einer Teilgruppe von ME/CFS‑Patienten erhöhte Mengen dieser Autoantikörper. Sie vermuten, dass diese Antikörper die Rezeptoren blockieren, was zu einer Verengung der Blutgefäße, vermindertem Sauerstofffluss (Hypoxie) und damit zu typischen Symptomen wie tiefer Erschöpfung, Schmerzen, kognitiven Problemen und autonomen Störungen führen kann. Die Studie ist primär eine theoretische Modell‑Entwicklung, basiert auf Messungen in einer kleinen Patientengruppe und liefert keine Therapie‑ oder Heilversprechen. Sie unterstützt die Idee, dass Durchblutungs‑ und Sauerstoffmangel bei ME/CFS eine Rolle spielen könnten, und legt nahe, dass weitere, größere Untersuchungen nötig sind, um die Bedeutung der Autoantikörper zu prüfen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.autrev.2020.102527).

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