Die Arbeit fasst aktuelle Forschung zu vier Krankheitsbildern zusammen: Chronisches Erschöpfungssyndrom (ME/CFS), das orthostatische Tachykardie‑Syndrom (POTS), das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS) und das Unverträglichkeits‑Syndrom bei Silikonimplantaten. Die Autoren untersuchen, ob bei allen eine Autoimmun‑Komponente vorliegt – also das Immunsystem greift fälschlich körpereigene Strukturen an. Sie betrachten genetische Faktoren, das Auftreten anderer Autoimmunerkrankungen, Veränderungen in den Immunzellen, das Vorhandensein von Autoantikörpern (z. B. gegen G‑Protein‑gekoppelte Rezeptoren) und Ergebnisse aus Tiermodellen. Außerdem wird die kleine Nervenfaser‑Neuropathie (Schädigung winziger Nervenfasern) als gemeinsamer Befund genannt. Als Beispiel wird das Sjögren‑Syndrom, eine bekannte Autoimmunerkrankung, herangezogen, um das Konzept zu veranschaulichen. Die Studie ist ein Überblick und keine neue klinische Untersuchung; die vorgeschlagenen Zusammenhänge beruhen auf bisherigen Beobachtungen und Tierstudien. Sie deutet an, dass ein Teil der Patienten mit diesen Syndromen, möglicherweise auch ME/CFS‑Betroffene, eine autoimmun‑getriebene Untergruppe bilden könnte, die spät
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.clim.2020.108384).