A hierarchical logistic regression predicting rapid respiratory rates from post-exertional malaise

01.01.2020 · Fatigue : biomedicine, health & behavior · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurden 216 erwachsene Patient*innen, die wegen Myalgic Encephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) in einer Spezialambulanz vorgestellt wurden, über zwei Tage hinweg in Ruhe gemessen, wie schnell sie atmen (Atemfrequenz). Zusätzlich füllten sie Fragebögen zu ihrer typischen Verschlechterung nach körperlicher Belastung (post‑exertional malaise, PEM) sowie zu psychischen und körperlichen Beschwerden aus. Mittels einer hierarchischen logistischen Regressionsanalyse wurde geprüft, welche Faktoren das Auftreten einer erhöhten Atemfrequenz (Tachypnoe) vorhersagen. Ergebnis: Nur die Stärke der PEM war ein signifikanter Prädiktor für schnelle Atmung; psychische oder somatische Symptome und ein sitzender Lebensstil zeigten keinen statistisch bedeutsamen Zusammenhang. Die Autoren schließen, dass die Atemfrequenz ein objektives Messinstrument für PEM sein könnte und damit ein Hinweis auf den Schweregrad von ME/CFS. Die Studie ist relativ klein und rein beobachtend, liefert aber Hinweise für mögliche klinische Messungen, keine Therapieempfehlungen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1080/21641846.2020.1845287).

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