Die Studie hat untersucht, wie in den EU‑Ländern die Diagnose und Behandlung von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) geregelt sind. Dafür wurden 23 Fragen per E‑Mail an Mitglieder von Euromene geschickt und Antworten aus 17 Ländern ausgewertet. Nur fünf Länder besitzen nationale Leitlinien zur Diagnose, ebenso fünf für die klinische Versorgung. Für die Diagnose werden am häufigsten die Fukuda‑Kriterien verwendet; daneben kommen die kanadischen Konsens‑Kriterien, die International‑Consensus‑Kriterien und die Oxford‑Kriterien zum Einsatz. In Ländern ohne Leitlinien wird eine Mischung verschiedener Kriterien genutzt. Zur Erfassung von Symptomen und zur Diagnostik werden zahlreiche unterschiedliche Fragebögen und Tests eingesetzt. Zur Linderung von Beschwerden werden meist Schmerz‑ und Antidepressiva empfohlen; als Therapieansätze werden kognitive Verhaltenstherapie (CBT) und ein gestuftes Bewegungsprogramm (graded exercise) häufig genannt. Die Ergebnisse zeigen, dass es in Europa kaum einheitliche Empfehlungen gibt und fordern verbindliche Regelungen, um Diagnostik und Behandlung zu vereinheitlichen. Die Studie ist eine Umfrage, keine klinische Untersuch
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1371/journal.pone.0225995).