In dieser Studie haben Forschende untersucht, ob das Blut von Menschen mit ME/CFS (chronisches Erschöpfungssyndrom) besondere Muster von Antikörpern aufweist, die man mit einer sogenannten „Random‑Sequence‑Peptid‑Microarray“ erkennen kann. Dabei wird das Serum (Blutplasma ohne Gerinnungsfaktoren) auf tausende kurzer, zufälliger Proteinfragmente (Peptide) getropft; bindende Antikörper erzeugen ein charakteristisches Signal‑Muster, das als „Immunosignatur“ bezeichnet wird. Die Untersuchung umfasste 25 kanadische Patienten, 25 passende gesunde Kontrollen, weitere 25 norwegische Patienten und 6 gesunde US‑Probanden. Durch Kombination von unüberwachten (ohne Vorwissen) und überwachten (mit Vorwissen) Analyseverfahren fanden die Forschenden zunächst ein Muster aus 654 Peptiden, das Patienten von Kontrollen trennte. Nach Weiterverarbeitung und Test an den internationalen Proben gelang ein kompakteres Muster aus 256 Peptiden, das ebenfalls zwischen ME/CFS‑Betroffenen und gesunden Personen unterschied. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Immunsystem bei ME/CFS verändert sein könnte, aber die Studie ist klein und vorläufig; weitere, größere Untersuchungen sind nötig, bevor ein klinisc
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s12035-018-1354-8).