In dieser Studie wurden Blutseren von 50 Menschen mit Myalgic Encephalopathy/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) und 50 gesunden Kontrollpersonen untersucht, um zu prüfen, ob sie Antikörper gegen Nervengewebe oder neuromuskuläre Verbindungen enthalten. Antikörper sind körpereigene Abwehrstoffe, die normalerweise fremde Stoffe erkennen; in manchen Erkrankungen können sie jedoch irrtümlich körpereigene Strukturen angreifen (Autoantikörper). Die Forscher suchten zunächst allgemein nach einer Bindung an Hirngewebe und neuronale Zellkulturen und prüften dann gezielt auf spezifische Antikörper mittels Zell‑basierten Tests und Radioimmunoassays. Insgesamt zeigten 8 Patienten und 11 Kontrollen irgendeine Immunreaktion, aber nur ein Patient und zwei Kontrollen hatten tatsächlich spezifische Antikörper. Es gab also keinen Hinweis darauf, dass ME/CFS-Patienten generell häufiger solche Antikörper besitzen. Interessanterweise war das Vorhandensein von Antikörpern bei den Patienten mit einer kürzeren Krankheitsdauer und schwereren Symptomen verbunden, was darauf hindeuten könnte, dass Autoantikörper in manchen Fällen zu Beginn der Erkrankung eine Rolle spielen könnten. Die Studie ist klein und vor
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.clinthera.2019.04.001).