In dieser Pilotstudie wurde bei 11 weiblichen Patienten mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) das gesamte Blutvolumen sowie die Anteile der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und des Plasma (flüssiger Teil des Blutes) gemessen. Die Werte wurden als Prozentsatz eines normalisierten Referenzwertes angegeben. Alle drei Komponenten lagen im Schnitt bei etwa 83 % des Normalwertes, also deutlich reduziert. Sieben der Patientinnen zeigten Anzeichen einer orthostatischen Intoleranz (OI) – das heißt, sie hatten Beschwerden beim Aufstehen, wie Schwindel oder Herzrasen. Bei diesen Patientinnen waren Blut‑, Erythrozyten‑ und Plasma‑Volumen noch stärker vermindert (rund 76‑77 % vs. 93‑96 % bei den ohne OI). Der Zusammenhang zwischen Erythrozyten‑ und Plasma‑Volumen war fast linear (Erythrozyten‑Volumen ≈ 0,99 × Plasma‑Volumen). Die Studie bestätigt frühere Hinweise, dass das Blutvolumen bei ME/CFS‑Patienten, besonders bei gleichzeitiger OI, reduziert sein kann. Da es sich jedoch nur um eine kleine, vorläufige Untersuchung handelt, können die Ergebnisse nicht allgemein gültig gemacht werden.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.4236/ijcm.2018.911067).