In dieser kleinen Vorstudie wurden 20 erwachsene Patient*innen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) untersucht. Mit einer speziellen Doppel‑Isotopen‑Methode wurde das gesamte Blutvolumen gemessen und gleichzeitig geprüft, ob Anzeichen einer orthostatischen Intoleranz (Schwindel oder Ohnmachtsgefühl beim Aufstehen) vorlagen. Das durchschnittliche Blutvolumen lag um 11 ml pro Kilogramm Körpergewicht unter dem Normalwert. Bei den 8 Betroffenen mit orthostatischer Intoleranz war das Blutvolumen deutlich niedriger (56 ml/kg) als bei den 4 ohne solche Symptome (66 ml/kg). Auch die Abweichung vom erwarteten Normalwert war größer. Die Autoren schließen, dass ein reduziertes Blutvolumen besonders bei Patient*innen mit orthostatischer Intoleranz häufig ist und dass das Berücksichtigen dieser Symptome helfen könnte, diese Untergruppe besser zu erkennen. Die Studie ist jedoch klein und vorläufig, sodass weiterführende Forschung nötig ist.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fped.2018.00352).