In dieser Studie wurden 119 Patient*innen mit chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) untersucht, die einen Kipptisch‑Test (Kopf‑hoch‑Position) durchliefen. Dabei wurde das Schlagvolumen‑Index (SVI) – ein Maß dafür, wie viel Blut das Herz pro Minute pro Körperfläche pumpt – mit zwei Ultraschall‑Methoden gemessen: einer herkömmlichen transthorakalen (durch die Brustwand) Doppler‑Echokardiographie und einer suprasternalen (über dem Schlüsselbein) Aorten‑Doppler‑Messung. Beide Messungen erfolgten im Liegen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Werte der beiden Methoden nahezu identisch waren; die Beziehung zwischen den Messungen lag fast auf der Idealgeraden. Das bedeutet, dass die einfachere suprasternale Messung genauso zuverlässig ist wie die aufwändigere transthorakale Methode, um das Herz‑Kreislauf‑Verhalten während des Kipptisch‑Tests zu beurteilen. Die Studie liefert damit ein praktisches Werkzeug für die Forschung an Kreislaufstörungen bei ME/CFS, ohne jedoch therapeutische Empfehlungen zu geben.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.29011/JTC-106.000006).