No evidence found for an increased risk of long-term fatigue following human papillomavirus vaccination of adolescent girls

01.01.2018 · Vaccine · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser retrospektiven Kohortenstudie wurden 69 000 Mädchen im Alter von 12‑16 Jahren in den Niederlanden untersucht, um zu prüfen, ob die Impfung gegen das humane Papillomavirus (HPV) das Risiko für chronische Erschöpfung erhöht. Die Forscher verglichen die Auftretensrate von chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) sowie von anhaltender Müdigkeit von mindestens 6 Monaten bzw. 3‑6 Monaten vor (2007‑2008) und nach (2009‑2014) Einführung der Impfung. Die Inzidenzraten waren in beiden Zeiträumen sehr ähnlich und statistisch nicht signifikant unterschiedlich. In einer zusätzlichen Analyse, bei der jede betroffene Person mit sich selbst verglichen wurde (self‑controlled case series), zeigte sich kein erhöhtes Risiko in den ersten 12 Monaten nach jeder Impfdosis. Fazit: Bei den untersuchten Mädchen trat nach der HPV‑Impfung kein erhöhtes Risiko für langfristige Müdigkeit oder CFS auf. Die Studie ist relativ groß, aber die Zahl der tatsächlich erkrankten Fälle war gering, sodass sehr seltene Effekte nicht völlig ausgeschlossen werden können.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.vaccine.2018.09.019).

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