Comparative effectiveness of non-pharmacological traditional Chinese medicine therapies for chronic fatigue syndrome: a systematic review and network meta-analysis.

01.01.2026 · Frontiers in medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Übersichtsarbeit fasst 29 Studien mit insgesamt 2.234 Teilnehmenden zusammen, die verschiedene nicht-medikamentöse Therapien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bei chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) untersuchten. Mittels statistischer Vergleichsmethode (Netzwerk-Metaanalyse) wurden Verfahren wie Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten mit brennendem Beifußkraut), Massage und Schröpfen (Saugnäpfe auf der Haut) verglichen. Ergebnis: Moxibustion zeigte die stärkste Verbesserung bei allgemeiner Erschöpfung, Massage half besonders gegen körperliche und geistige Müdigkeit, Angst und depressive Verstimmung, und Schröpfen verbesserte am stärksten die Schlafqualität - jeweils im Vergleich zu üblicher Standardbehandlung. Die Autoren betonen aber, dass die Ergebnisse wegen methodischer Schwächen und Unsicherheiten in den einzelnen Studien nur vorsichtig interpretiert werden sollten. Es handelt sich um eine Zusammenfassung bestehender, teils kleiner und unterschiedlich guter Studien, keine neue eigenständige Behandlungsstudie. Für ME/CFS-Betroffene liefert sie erste Hinweise, aber keine gesicherten Beweise für die Wirksamkeit dieser TCM-Verfahren.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fmed.2026.1804710).

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