In dieser offenen Studie wurde untersucht, ob Curcumin – ein Wirkstoff aus der Kurkuma‑Pflanze, der antioxidativ und entzündungshemmend wirkt – die Beschwerden von Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) bzw. Myalgischer Enzephalomyelitis (ME) lindern kann. 52 Betroffene nahmen an, 9 brachen die Einnahme wegen Nebenwirkungen ab, sodass 43 Patienten (72 % erfüllten zusätzlich die ME‑Kriterien) die 8‑wöchige Behandlung abschlossen. Sie bekamen zweimal täglich 500 mg Curcumin, das mit Phosphatidylcholin (ein Fettstoff, der die Aufnahme verbessert) kombiniert war. Vor und nach der Behandlung wurden standardisierte Fragebögen des US‑Zentrums für Krankheitskontrolle (CDC) ausgefüllt, die CFS‑typische Symptome (z. B. anhaltende Erschöpfung, Konzentrationsprobleme) und weniger spezifische Beschwerden (z. B. Kopfschmerzen) bewerteten. Nach 8 Wochen waren die Punktzahlen für die CFS‑spezifischen Symptome signifikant gesunken, während die weniger spezifischen Symptome unverändert blieben. Die Ergebnisse gelten als vorläufig, weil die Studie klein, nicht verblindet und ohne Placebo‑Gruppe war. Weitere randomisierte, placebokontrollierte Studien sind nötig, um die Wirksamkeit von Cur
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.4236/ijcm.2018.95031).