In dieser Pilotstudie wurden 100 Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom/Myalgischer Enzephalomyelitis (CFS/ME) gebeten, mindestens drei Wochen lang Kompressionsstrümpfe der Klasse II zu tragen. Anschließend füllten sie einen Fragebogen aus, der erfasste, ob sich ihre Beschwerden bei körperlicher Belastung, langem Stehen oder Sitzen, Muskel‑ und Gelenkschmerzen sowie Schwindel verändert haben. Die Antworten wurden auf einer Skala von 1 (viel schlechter) bis 5 (viel besser) bewertet. Für alle abgefragten Aktivitäten lag der durchschnittliche Wert über 3, also besser als unverändert, und die Unterschiede waren statistisch signifikant. Besonders stark profitierten Patienten, die bereits eine orthostatische Intoleranz (Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Stehen) hatten. Die Autoren schließen, dass Kompressionsstrümpfe mögliche Linderung von Symptomen bei CFS/ME‑Patienten, vor allem bei orthostatischer Intoleranz, bieten könnten, betonen aber, dass es sich um eine kleine, vorläufige Studie handelt und größere, kontrollierte Untersuchungen nötig sind.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.4236/ijcm.2018.95032).