Immunoadsorption to remove ß2 adrenergic receptor antibodies in Chronic Fatigue Syndrome CFS/ME

01.01.2018 · PloS one · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser kleinen Pilotstudie wurden zehn Menschen mit postinfektiösem CFS/ME, die erhöhte Autoantikörper gegen den ß2‑Adrenergik‑Rezeptor hatten, fünf Tage lang einer Immunadsorption (IA) unterzogen. Dabei wird das Blut durch eine Säule geleitet, die IgG‑Antikörper bindet und entfernt. Nach vier Durchgängen sank das Gesamtei‑G‑Niveau stark, während IgA und IgM unverändert blieben. Die spezifischen ß2‑Rezeptor‑IgG‑Antikörper fielen bei neun von zehn Teilnehmenden rasch und blieben auch sechs Monate später niedriger als zu Beginn. Gleichzeitig nahm die Zahl der Gedächtnis‑B‑Zellen ab und die der Plasmazellen zu, was auf eine Beeinflussung des B‑Zell‑Systems hindeutet. Sieben Patienten berichteten während der Behandlung von einer schnellen Besserung; bei drei hielt diese für 6‑12 Monate deutlich an, bei zwei nur kurzzeitig und bei zwei folgte nach einer ersten Verschlechterung eine mehrmonatige Verbesserung. Die Autoren schließen, dass IA Autoantikörper gegen den ß2‑Adrenergik‑Rezeptor entfernen und bei manchen Betroffenen die Symptome lindern kann, betonen aber, dass es sich um eine sehr kleine, vorläufige Studie handelt, die weitere Forschung erfordert.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1371/journal.pone.0193672).

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