Cytokine signatures in chronic fatigue syndrome patients: a Case Control Study and the effect of anakinra treatment

01.01.2017 · Journal of translational medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurden 50 weibliche Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS/ME) und 48 gesunde, altersgleiche Frauen verglichen. Vor und nach einer vierwöchigen Behandlung mit dem Medikament Anakinra (ein Blocker des Entzündungsbotenstoffs Interleukin‑1) wurden Blutproben entnommen und 92 Entzündungsmarker gemessen. Zusätzlich wurden die Botenstoffe Transforming‑Growth‑Factor‑Beta (TGF‑β) und Interleukin‑1‑Rezeptor‑Antagonist (IL‑1Ra) mit einem anderen Testverfahren bestimmt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Konzentrationen von IL‑12p40 (ein Teil des Immun‑Signalstoffs Interleukin‑12) und CSF‑1 (ein Wachstumsfaktor für bestimmte Immunzellen) bei den CFS/ME‑Patientinnen signifikant höher waren als bei den Kontrollen. Mit einer statistischen Methode (LASSO‑Regression) konnte ein Modell aus 47 Markern erstellt werden, das die Erkrankung mit einer Genauigkeit (AUC) von 0,73 vorhersagen kann. Die Behandlung mit Anakinra veränderte die gemessenen Zytokine nicht, und TGF‑β war zwischen beiden Gruppen gleich. Die Studie ist klein, umfasst nur Frauen und liefert vorläufige Hinweise auf mögliche Blut‑Biomarker, liefert aber keinen Nachweis für eine wirksame Therapie.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-017-1371-9).

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