Metabolic profiling indicates impaired pyruvate dehydrogenase function in myalgic encephalopathy/chronic fatigue syndrome

01.01.2016 · JCI insight · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurden Blutproben von 200 Menschen mit ME/CFS und 102 gesunden Kontrollpersonen untersucht, um zu prüfen, ob Stoffwechselveränderungen vorliegen. Besonders bei weiblichen Patienten fanden die Forschenden einen Rückgang von Aminosäuren, die normalerweise als Brennstoff für den Energiestoffwechsel (den Zitron‑Zitrat‑Zyklus) dienen. Bei männlichen Patienten war ein Anstieg von 3‑Methylhistidin zu sehen, ein Hinweis darauf, dass vermehrt körpereigene Proteine abgebaut werden. Das Muster der Aminosäuren deutete darauf hin, dass das Enzym Pyruvat‑Dehydrogenase (PDH) – ein Schalter, der Zucker in Energie umwandelt – nicht richtig funktioniert. Diese Annahme wurde durch erhöhte Mengen von Botenstoffen (PDH‑Kinasen, Sirtuin‑4, PPARδ) in den Blutkörperchen beider Geschlechter unterstützt. Wenn Muskelzellen mit Serum von stark betroffenen Patienten gezüchtet wurden, zeigten sie mehr mitochondriale Atmung, aber auch übermäßige Milchsäureproduktion, was auf eine ineffiziente Energiegewinnung hinweist. Die Veränderungen konnten nicht durch Krankheitsdauer, Alter, Körpergewicht oder körperliche Aktivität erklärt werden. Die Ergebnisse legen nahe, dass bei ME/CFS die Energieproduk

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1172/jci.insight.89376).

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